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Donnerstag, 03. Juli 2003:
An diesem Tag ging es los in Richtung Montreux
- unserem eigentlichen Zielort.
Ganz traditionell regnete es sich morgens
natürlich zuerst einmal so richtig ein. Doch davon ließen wir uns natürlich
nicht beeindrucken.
Unsere "pünktliche" Abfahrt startete mit einer
knappen halben Stunde Verspätung. Da wir einige Fahrzeuge bzw. Teilnehmer
waren, wurden ganz radikal drei Gruppen gebildet.
Die italienischen Espressomaschinen,
Schraubensäcke und Gummikühe bildeten die erste Gruppe. Mit dabei waren
Ulrich Otte, Tom Lesiuk, Markus Warlich, Jeremy Curtis und Gerry Glancy.
Die zweite Gruppe bildeten die
Geländemaschinen der Nordlichter zusammen mit der Familie Harter und unserem
FJ1200 Fahrer Volker. In dieser Gruppe waren also Uwe Seyfert, Volker
Scholz, Jürgen Hehmann, Jens Laufer, Martin Harter und Birgit Harter, sowie
unser Armin Müller.
Die Dritte Gruppe bestand aus Fritz Fey,
Ulrich Schierbecker, Ralph Kessler, Dieter Mühleisen, Stefan Mayer und
Manfred Gillenberg.
In den Routenplan war ein kleiner Abstecher
mit eingeplant, den natürlich keine der Gruppen gefunden hat. Da es an
diesem Tag so oder so eine relativ lange Strecke zu fahren war, gab es für
die Abkürzungen keinen Punkteabzug ;-)
Die Dritte Gruppe hat dann noch unseren
Andreas Balaskas kurz nach Luzern aufgelesen, nachdem wir nur Dank Fitz'
Navigationssystem den Weg aus Luzern heraus gefunden hatten.
Nach dem Verkehrschaos in Luzern ging es dann
vorbei an dem Luzerner See, dem Sarner See und dem Lungerer See.
Unsere persönliche Regenwolke hat uns auch an
diesem Tag immer wieder begleitet.
Am Fuße des Grimselpasses ging es regen-mäßig
nochmals voll zur Sache und wir waren nahe dran unsere Teletabbi-Kostüme
anzuziehen.
Die letzten Serpentinen des Grimsel waren mit
einer ca. 1 Meter hohen Nebeldecke bedeckt und es herrschten mollige 7 Grad.
Auf dem Grimselpass trafen sich dann die
verschiedenen Gruppen zu einem gemeinsamen Kaffee.
Die Dritte Gruppe hat sich dann noch für die
Einkehr in ein Restaurant kurz nach Ulrichen entschieden und die
Espressomaschinen und die Säcke Schrauben voranfahren lassen.
So ein Bündnerteller ist schon was Feines.
Dann ging es das Rhonetal entlang Richtung
Montreux.
Das Wetter wurde immer schöner, die Sonne
bahnte sich Ihren Weg durch unsere Regenwolke und die Stimmung stieg von
Kilometer zu Kilometer.
Entlang des Rhonetal wehte ein recht frischer
Wind. Da es jedoch bergab ging hatte dies wenig Einfluss auf unseren
Durchschnittsverbrauch.
Und Leistung kommt so oder so nur aus dem Tank
!
Die letzte Gruppe erreichte so gegen 20:00 Uhr
das Hotel, Du Parc auf dem Mont Pelerin.
Zu diesem Zeitpunkt sind dann auch schon Peter
und Conny Hager aus dem Saarland und Helke Dollenberg mit Oliver Denzinger
aus Esslingen angekommen.
Wir waren nun komplett.
Um 20:30 Uhr ging es dann zu dem ersten
gemeinsamen Abendessen im Hotel.
Die kleinen Japaner haben sich echt
angestrengt. Zwar gab es einen kleinen Ausfall (Unfall) auf einer
verschütteten Suppe, ansonsten schafften es die Jungens und Mädels aber doch
uns köstlich zu bewirten.
Für uns wurde dann auch die Hotel-Bar extra
geöffnet. Wobei es eigentlich mehr in dem Interesse des Hotel Managers lag,
mal wieder in der Bar laute Musik zu spielen.
Die Bar war mit einer LED-Kette dekoriert und
das einzige Manko war die fehlende Karaoke Veranstaltung.
Pünktlich um ein Uhr morgens gingen dann die
Lichter aus und wir alle fielen in unsere Betten.
Das Feudal-Hotel (eine Hotel Manager Schule)
wurde von unserem Hotel Experten ausgesucht, wobei wir die Buchung nur
deshalb bekamen, weil wir uns als Versuchspersonen angemeldet haben.
Hotel Du Parc
Chemin de l'Hotel du Parc 5
CH1801 Mont-Pelerin
Tel.: +41-21-9233800
Hier könnt Ihr die
Routenbeschreibung mit kleinen
Detailkarten (963kB) und den
Mehrfachkartendruck (2388kB)
mit 40km Karten im pdf-Format laden.
Die Gesamtstrecke an diesem Tag waren 340km.
Für alle, die den Motorrad Routenplaner
2003/2004 besitzen gibt es hier
die Strecke als Download.
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